Sonntag, 26. Juni 2011

Bergsteigen - Urbeleskarspitze - 2.632 m

Am Gipfelkreuz der Urbeleskarspitze & Blick in nördliche Richtung, links der Hochvogel
Andy im Mittelteil des Aufstiegs
zur Urbeleskarspitze
Die Urbeleskarspitze erscheint von allen Richtungen ziemlich unnahbar. Kaum zu glauben, dass einem "lediglich" der II-te Grad abverlangt wird, um diesen wunderschönen Berg zu besteigen.

Andy und ich parkten in Hinterhornbach und stiegen in ca. 1:30 Stunden zum Kaufbeurer Haus. Die Temperaturen waren sehr angenehm, es war leicht bedeckt und es wehte eine erfrischende leichte Brise. Wir füllten unsere halbleeren Flaschen nach und stiegen weiter zügig auf dem Normalweg in Richtung Schwärzerscharte hoch. Auf der Höhe des beginnenden Nordwestgrats der Urbeleskarspitze querten wir auf dem leicht zu erkennenden Pfad zu der Urbeleskarspitze in östliche Richtung. Ich war bezüglich der Routenfindung sehr entspannt. Die Urbeleskarspitze ist einer der am besten beschriebenen Berge in der Hornbachkette. Es war beruhigend zu wissen, dass der Aufstieg mit ersichtlichen roten Punkten gut markiert sein soll. Andy machte auch einen entspannten Eindruck, obwohl es für ihn der erste Aufstieg im II-ten Grat war.

Wir fanden leicht den Einstieg, zogen unsere Helme an und stiegen konzentriert entlang der roten Markierungen hoch. Das anfängliche Gehgelände wechselte bald in leichte Kletterei im I-ten Grad. Einige wenige Stellen waren ausgesetzt, meistens waren wir doch ziemlich überrascht, dass sich immer wieder recht leichte Durchstiege ergaben. Die Querungen auf schmalen Rampen in westliche Richtung waren klasse. Es folgten einige anspruchsvollere und ausgesetztere Stellen im I-ten - II-ten Grad. Andy machte es souverän, nach 3:30 Stunden standen wir am Westgipfel und genossen die gewaltige Aussicht.

Natürlich schauten wir nach einer Brotzeit auch am Ostgipfel vorbei, der einige Meter höher ist. Die Aussicht in das Wasserfallkar, zu der Elfer-, Zwölfer- und Wasserfallkarspitze war beeindruckend.

Der Abstieg verlief problemlos, so dass wir nach 7:30 zurück am Auto waren.


Blick auf die Türme der Östlichen Roßkarspitze beim Aufstieg zum Kaufbeurer Haus
"Wasser fassen" am Kaufbeurer Haus
Andy schaut sich vom Kaufbeurer Haus "Mr. Hochvogel" an
Blick hinauf zu der Urbeleskarspitze vom Kaufbeurer Haus
Quergang zum Einstieg..
.. durch zwei kleine Schneefelder
Andy im unteren Drittel der Kletterei
Kurze Rast am Querband
Eine der schwereren Stellen im oberen Bereich
Am Gipfel der Urbeleskarspitze - Blick in westliche Richtung auf die gesamte Hornbachkette
Am Gipfel der Urbeleskarspitze - Blick in südliche Richtung in das Seekar und das Lechtal
Blick in das Urbeleskar und den Aufstiegsweg in die Schwärzerscharte
Andy
Ich schaue auf den Hochvogel - hinter mir die Bretterspitze mit ihrem wunderschönen Nordwestgrat
Blick vom höheren Ostgipfel der Urbeleskarspitze auf den Südgipfel mit Kreuz
dahinter die Bretterspitze - rechts die Gliegerkarspitzen
"Hergezoomte" Gipfelkreuze der Urbeleskarspitze und der Bretterspitze
Blick vom Ostgipfel der Urbeleskarspitze in das Wasserfallkar, auf die Zwölfer-, Elfer- und Wasserfallkarspitze
hinten rechts ist das Zugspitzmassiv
Abstieg im Gipfelbereich
Ein Traumweg nach Hinterhornbach
:-)


Schuhe: Salomon  - COSMIC 4D GTX
Rucksack: Ortovox - Peak 42

Regenklamotten & Primaloft: 8848 Altitude - CARUGA - ANSGAR
Unterwäsche: Icebreaker
  • Unschlagbar, recht zügig trocken und stinkt einfach nicht, egal wie stark man schwitzt
Stöcke: Leki - TOUR CARBON III
Trinkflasche: Sigg

Riegel, Getränke, Gels: Xenofit
SonnenbrillenDirty Dog



Google Earth Karte - Vergrößern durch Anklicken

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Dauer: 7-10 Stunden

Höhenmeter: ca. 1.500 Meter

Schwierigkeiten: 
  • gut markiert
  • Schwierigkeiten bis zum II Grad, teilweise exponiert
  • Helm notwendig wegen möglichem Steinschlag 
  • Schnee oft bis in die Sommermonate in einigen Teilen der Tour
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