Dienstag, 16. August 2011

Bergsteigen - Sattelkarspitze - 2.552 m

Sattelkarspitze - 2.552 m
Sattelkarspitze im Winter
Die Sattelkarspitze schaut von allen Seiten ziemlich unzugänglich aus. Die Ostflanke sah im Winter machbar, ja gar befahrbar aus. Das beigefügte Foto links entstand bei einer Skitour zur Wolekleskarspitze, leider waren an diesem Tag die Osthänge der Sattelkarspitze ziemlich eingeweht.

Eine der wenigen Informationen zu einer Begehung über die Ostwand, fand ich unter: http://www.allgaeuergipfel.de/index.html?/gipfel/sattelkarspitze.html.

Ich wählte für den Zustieg das Haglertal, unterhalb des Luxnacher Sattels ging ich weiter bis in des Sattelkar und querte folgend in östliche Richtung in des Wolekleskar. Es war ein Traumtag, ich kam gut voran. Im Wolekleskar entdeckte ich ca. 2 Meter große Blech + Stahltrümmer, keine Ahnung wie diese dahin kamen... würde mich schon ziemlich interessieren. Flugzeugteile?

Ich fand ohne Probleme den Einstieg und kam auch zügig durch die Ostflanke der Sattelkarspitze durch, so dass ich nach 3 Stunden vom Parkplatz in Häselgehr auf der Sattelkarspitze stand. Im Gegenteil zu der Beschreibung auf Allgäugipfel.de wählte ich für den Aufstieg die in der Tourenbeschreibung beschriebene Abstiegsvariante und wich nicht in die Nordwand aus. Die Kletterei im oberen Bereich war klasse. Die Tour ist zum Teil ausgesetzt und verlangt an einigen Stellen Kletterei bis zum Grad II+.

Ich stieg nach einer kurzen Rast über die gleiche Route ins Wolekleskar ab und folgend über das Gliegerkar zurück nach Häselgehr.

Schade, dass die Sattelkarspitze kein Gipfelbuch hat ... es würde mich interessieren, wie viele Leute im Jahr dieses schöne Abenteuer angehen.


Einstiegsband

Aufstiegsgelände nach dem zweiten Band
Drittes Band
Zustiegsgelände zum dritten Band

Schichtrinne kurz vor dem Gipfel
Steiles Gelände unterhalb der Schichtrinne - das dritte Band ist unten sichtbar
Ausstiegsgelände zum Gipfel
Am Gipfel der Sattelkarspitze
Blick von der Sattelkarspitze in östliche Richtung
Blick von der Sattelkarspitze in nördliche Richtung
Verbindungsgrat von der Wolekleskarspitze zur Sattelkarspitze
Verbindungsgrat zu der Noppenspitze
Wolekleskar + Jungfrauenspitzen
Öfnerspitze + Krottenkopf
Sattelkar
2 Meter großes Blech + Stahl-Teil im Wolekleskal ... Wie kommts hin?
?
Karstloch im Gliegerkar
Haglertal + Luxnacher Sattel
Fransenenzian
Silberdistel
Haglertal



Schuhe: Salomon  - COSMIC 4D GTX
Rucksack: Ortovox - Peak 42

Regenklamotten + Primaloft: 8848 Altitude - CARUGA - ANSGAR
Unterwäsche: Icebreaker
  • Unschlagbar, recht zügig trocken und stinkt einfach nicht, egal wie stark man schwitzt
Stöcke: Leki - TOUR CARBON III
Trinkflasche: Sigg

Riegel, Getränke, Gels: Xenofit
SonnenbrillenDirty Dog



Google Earth Karte - Vergrößern durch Anklicken

Aufstieg + Abstieg
Download Google Earth KMZ Datei: 

Dauer: 6-10 Stunden

Höhenmeter: ca. 1.600 Meter

Schwierigkeiten:
  • Schwierigkeiten bis zum II+ Grad, teilweise exponiert
  • Helm notwendig wegen möglichem Steinschlag 
  • Schnee oft bis in die Sommermonate in einigen Teilen der Tour
Empfohlene Karte:

Freitag, 12. August 2011

Bergsteigen - Noppenspitze - 2.594 m

Noppenspitze - 2.594 m

Die Noppenspitze zählt mit 2.595 Metern zu den höheren Gipfeln der Hornbachkette (5. höchster Gipfel). Es ist jedoch nicht die Höhe, sondern wie so oft in der Hornbachkette die Einsamkeit, die die Noppenspitze so interessant macht.

Ich wählte für den Zustieg das Haglertal. In der Mitte des Haglertals füllte ich die Wasserflaschen auf, dabei beobachtete mich ein neugieriger Fuchs.

Am Ende des Haglertals stieg ich direkt in den Luxnacher Sattel auf und folgte dann dem Enzensperger Weg bis in das große Noppenkar. Hier fand sich ein wunderbarer und ebener Platz für das Zelt. Die Temperatur fiel bald auf 0°C und das Abendrot wurde zunehmend schöner.

Am nächsten Morgen startete ich nach einem kurzen Frühstück bei bestem Wetter um 6:30 durch das Noppenkar zu den südwestlichen Ausläufern der Noppenspitze. Eine gute Beschreibung des gesamten Aufstiegs bietet die Seite http://www.gipfelsuechtig.de an. Der Aufstieg bewegt sich im I - II Grad, wurde jedoch im oberen Teil durch ca. 5-10 cm Schnee erschwert. Aufgrund der schweren Orientierung und der Brüchigkeit in der exponierten Querung ist die Tour nicht zu unterschätzen.

Ich genoss am Gipfel kurz die tolle Aussicht, machte einige Fotos und trug mich in das Gipfelbuch ein. Es war schon ziemlich überraschend, dass die Noppenspitze in diesem Jahr nur einen Eintrag hatte.

Für den Abstieg ins Lechtal wählte ich den gleichen Weg, lediglich vom Luxnacher Sattel folgte ich dem Enzensperger Weg durch den obersten Teil des Haglertals hinab.

Blick in die Lechtaler im unteren Bereich des Haglertals
Wasserflasche füllen
Neugieriger Fuchs
Blick auf die Sattelkarspitze aus dem Luxnacher Sattel
Lawinenverbauungen auf der Rotwand + Lechtal aus dem Luxnacher Sattel
Bombenfest wie fast alles in der Hornbachkette :-)

Querung aus dem Luxnacher Sattel in das Noppenkar - es wird klar warum es NOPPENkar heißt :-)
Scheidbach
Noppenkar + Kreuzkarspitze
Abendrot über den Lechtalern
Guten Morgen
Blick von der Noppenspitze nach Osten (v.v.n.h. Sattelkarspitze, Gliegerkarspitze, Bretterspitze, Urbeleskarspitze)
Blick von der Noppenspitze nach Süden (v.v.n.h. Lechtal, Lechtaler, Ötztaler)
Blick von der Noppenspitze nach Westen
Noppenkar von der Noppenkarspitze
Zeltplatz - deluxe
Blick von der Noppenspitze nach Norden ( Hindelanger Klettersteig ist gut sichtbar)
Gelände kurz unterhalb des Gipfels der Noppenkarspitze
Südgrat der Kreuzkarspitze
Zelt abbauen

Abstieg durch das Haglertal

Schuhe: Salomon  - COSMIC 4D GTX
Rucksack: Ortovox - Peak 42

Regenklamotten & Primaloft: 8848 Altitude - CARUGA - ANSGAR
Unterwäsche: Icebreaker
  • Unschlagbar, recht zügig trocken und stinkt einfach nicht, egal wie stark man schwitzt
Stöcke: Leki - TOUR CARBON III
Trinkflasche: Sigg

Riegel, Getränke, Gels: Xenofit
SonnenbrillenDirty Dog



Google Earth Karte - Vergrößern durch Anklicken

Download Google Earth KMZ Datei: 

Dauer: 10-12 Stunden

Höhenmeter: ca. 1.600 Meter

Schwierigkeiten:
  • Schwierigkeiten bis zum II+ Grad, teilweise exponiert
  • Helm notwendig wegen möglichem Steinschlag 
  • Schnee oft bis in die Sommermonate in einigen Teilen der Tour
Empfohlene Karte:

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